Gremien

Lehrerkollegium und Elternvertreter setzen sich gemeinsam  für die Qualitätssicherung und -entwicklung der Elisabethschule ein und arbeiten in diesen Gremien aktiv und vertrauensvoll zusammen:

Der Schulvorstand

Im Schulvorstand wirken der Schulleiter, die Vertreter der Lehrkräfte sowie die Vertreter der Erziehungsberechtigten zusammen, um die Arbeit der Schule mit dem Ziel der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung zu gestalten.
Zusammensetzung
Der Schulvorstand besteht aus je vier Eltern- und Lehrervertretern. Vertreter der Lehrkräfte sind der Schulleiter und drei durch die Gesamtkonferenz bestimmte Lehrkräfte oder Pädagogische Mitarbeiter.
Der Schulvorstand kann weitere Personen als beratende Mitglieder berufen.
Wahlen zum Schulvorstand
Die Vertreter der Erziehungsberechtigten werden vom Schulelternrat, die Vertreter der Lehrkräfte werden von der Gesamtkonferenz gewählt. Für die Mitglieder werden auch Stellvertreter gewählt.
In der Gesamtkonferenz haben hierbei nur die Mitglieder nach §36 Abs.1, Satz 1, Nr 1 Buchst.a-e, NSchG Stimmrecht.
Als Vertreter der Erziehungsberechtigten sind alle Erziehungsberechtigten wählbar, sofern sie nicht an der Schule beschäftigt sind oder die Aufsicht über die Schule führen. Die Vertreter werden für zwei Jahre gewählt. Die Vertreter der Erziehungsberechtigten scheiden aus ihrem Amt aus, wenn

  • sie mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der wahlberechtigten abberufen werden,
  • wenn sie die Erziehungsberechtigung verlieren,
  • wenn im Falle des §55 Satz 1 NSchG die dort genannten Voraussetzungen entfallen sind oder die dort genannte bestimmung widerrufen wird,
  • wenn sie vom Amt zurücktreten,
  • wenn ihre Kinder die Schule nicht mehr besuchen.

Vorsitz
Den Vorsitz im Schulvorstand führt der Schulleiter.
Beschlussfähigkeit, Entscheidungen
Der Schulvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner gesetzlichen Mitglieder anwesend sind.
Er entscheidet mit der Mehrheit der der abgegebenen auf Ja oder Nein lautenden Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Schulleiter.

Sitzungen, Einberufungen
Die Sitzungen des Schulvorstandes sind nichtöffentlich. Der Schulvorstand kann Zuhörer sowie Berater im Einzelfall zulassen.
o Die Sitzungen finden in der unterrichtsfreien Zeit statt. Der Schulvorstand tagt in der Regel zwei Mal im Jahr. Die Tagungsfrequenz ist abhängig von den im Schulvorstand anstehenden Beratungen und Entscheidungen.

o Der Schulleiter lädt zu den Sitzungen mit einer Ladungsfrist von sieben Werktagen ein. Die Ladung beinhaltet eine Tagesordnung.

o Der Schulleiter beruft eine Sitzung ein, wenn mindestens vier der Mitglieder des Schulvorstandes dies unter Vorlage eines Vorschlages für eine Tagesordnung beantragen.

o Die Mitglieder des Schulvorstandes fertigen abwechselnd ein Ergebnisprotokoll der Sitzungen an, die als Anlage der Einladung zur folgenden Schulvorstandssitzung beigefügt werden.

Entscheidungszuständigkeiten

a) Der Schulvorstand entscheidet über

o Die Inanspruchnahme der den Schulen im Hinblick auf ihre Eigenverantwortlichkeit von der obersten Schulbehörde eingeräumten Entscheidungsspielräume,

o Den Plan über die Verwendung der Haushaltsmittel und die Entlastung des Schulleiters,

o Anträge auf Genehmigung einer besonderen Organisation (§23 NSchG),

o Ausgestaltung der Stundentafel,

o Schulpartnerschaften,

o Anträge auf Genehmigung von Schulversuchen (§22 NSchG) sowie

o Grundsätze für die Tätigkeit der Pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Durchführung von Projektwochen, die Werbung und das Sponsoring in der Schule und die alljährliche Überprüfung der Arbeit der Schule nach §32 Abs.3, NSchG.

Vorschlagszuständigkeiten

Der Schulvorstand macht Vorschläge zur Ausgestaltung bzw. Ergänzung des Schulprogramms, zu Arbeitsschwerpunkten oder zur Schulordnung. Will die Gesamtkonferenz von den Vorschlägen des Schulvorstandes abweichen, so ist das Benehmen mit dem Schulvorstand herzustellen.

Beteiligung des Schulträgers

o Der Schulträger wird zu allen Sitzungen des Schulvorstandes eingeladen. Ein Vertreter des Schulträgers kann an allen Sitzungen des Schulvorstandes mit Rede- und Antragsrecht teilnehmen. Er nimmt nicht an den Abstimmungen teil.

o Der Schulleiter unterrichtet den Schulträger über alle wesentlichen Angelegenheiten der Schule.

o Die übrigen Rechte des Schulträgers bleiben unberührt.

Die Gesamtkonferenz

Sie entscheidet, soweit nicht die Zuständigkeit einer Teilkonferenz (z.B. Fachkonferenz) gegeben ist, über:
a) das Schulprogramm
b) die Schulordnung
c) die Geschäfts- und Wahlordnungen der Konferenzen und Ausschüsse
d) Grundsätze für Leistungsbewertung und Beurteilung
e) Grundsätze für Klassenarbeiten und Hausaufgaben und deren Koordinierung

Die Klassenkonferenz

Eine Klassenkonferenz
wird für jede Klasse gebildet
entscheidet im Rahmen der Beschlüsse der Gesamtkonferenz über Angelegenheiten, die ausschließlich die Klasse oder einzelne ihrer Schüler und Schülerinnen betreffen, insbesondere

Die Fachkonferenz

– wird für ein bestimmtes Fach oder eine Gruppe von Fächern eingerichtet
– entscheidet im Rahmen der Beschlüsse der Gesamtkonferenz über Angelegenheiten, die ausschließlich den jeweiligen Fachbereich betreffen, insbesondere die Art der Umsetzung der Kerncurricula. Sie berät und beschließt über die Angelegenheiten der Fachdidaktik und -methodik sowie über die Weiterentwicklung des Fachunterrichts, insbesondere über