Gesamtkonferenz


Sie   entscheidet, soweit nicht die Zuständigkeit einer Teilkonferenz (z.B. Fachkonferenz) gegeben ist, über:

a) das Schulprogramm

b) die Schulordnung

c) die Geschäfts- und Wahlordnungen der Konferenzen und Ausschüsse

d) Grundsätze für Leistungsbewertung und Beurteilung

e) Grundsätze für Klassenarbeiten und Hausaufgaben und deren Koordinierung

– wählt die Vertreter/innen der Lehrkräfte für den Schulvorstand (Elternvertreter sind nicht stimmberechtigt)

– hat als stimmberechtigte Mitglieder

  • Schulleitung
  • die hauptamtlich oder hauptberuflich an der Schule tätigen Lehrkräfte
  • Vertreter der anderen Lehrkräfte (Anzahl wird nach besonderer Vorgabe berechnet)
  • Referendare, die der Schule zur Ausbildung zugewiesen sind
  • Ein Vertreter der hauptamtlich oder hauptberuflich an der Schule tätigen pädagogische Mitarbeiter/innen
  • ein Vertreter der sonstigen Mitarbeiter, die in einem unmittelbaren Dienstverhältnis zum Land/zum Schulträger stehen
  • Vertretern der Erziehungsberechtigten

– hat als beratende Mitglieder (andere Regelung möglich) nicht stimmberechtigte Lehrkräfte sowie Vertreter des Schulträgers

–   beschließt grundsätzlich mit der Mehrheit der abgegebenen, auf, ja“ oder „nein“ lautenden Stimmen

–   hat bei den Entscheidungen auf die eigene pädagogische Verantwortung der Lehrkräfte, insbesondere auf deren methodische und didaktische Freiheit, Rücksicht zu nehmen

–  wird von der Schulleitung  geleitet (Vorsitz) und von ihr über alle wesentlichen Angelegenheiten der Schule unterrichtet.

Besonderheiten

–       nur Elternvertreter dürfen sich bei bestimmten Themen (Entscheidungen über Grundsätze der Leistungs­bewertung u. Beurteilung; Zeugnisse, Versetzungen, Abschlüsse, Übergänge, Zurücktreten u. Überspringen; allge­meine Regelungen für das Verhallen in der Schule /Schulordnung, Ordnungsmaßnahmen) der Stimme enthalten.

–       bei Angelegenheiten, die Angehörige betreffen (üblicherweise die eigenen Kinder), ist das Mitglied ausgeschlossen und darf nicht im Konferenzraum sein.

Was sonst noch wichtig ist

–       Konferenzen finden in der unterrichtsfreien Zeit statt.

–       Termin soll so gelegt sein, dass auch berufstätige Vertreter teilnehmen können.

–       Einberufung wenn mindestens ein Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

–       Vertraulichkeit wahren, persönliche Angelegenheiten anderer nicht an Unberechtigte weitergeben.

–       Einberufung mindestens 10 Tage vorher (in dringenden Fällen kürzer) unter Angabe einer vorläufigen Tagesordnung.

–       Erforderliche Unterlagen für Beratung/Beschlussfassung sollen mit Tagesordnung ausgehändigt werden.

–       Auf Antrag stimmberechtigter Mitglieder kann  die Tagesordnung erweitert werden (mindestens zwei Tage vorher!).

–       Nach Abhandlung der Tagesordnung kann jeder Themen ansprechen, die in die Zuständigkeit der Konferenz fallen (es sei denn die Mehrheit widerspricht).

–       Bei Stimmgleichheit ist ein Antrag abgelehnt (anders bei Versetzungen/Abschlüssen)

–       Die Beschlussfähigkeit ist bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder gegeben.

–       Schriftliche Stimmabgabe bei Abwesenheit ist nicht möglich.

–       Geheime Wahl wird durchgeführt, wenn mindestens ein Fünftel der Stimmberechtigten dies verlangt.

–       Die Protokollführung erfolgt durch Lehrkräfte oder pädagogische Mitarbeiter.

–       Das Protokoll kann durch die Konferenzmitglieder eingesehen werden.