Information und Beratung

Information und Beratung sind kein isoliertes Tätigkeitsfeld, sondern ebenso wie Unterricht und Erziehung ein integrierter Bestandteil der täglichen schulischen Arbeit aller Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule. Wirksame Beratung ist auf die Zusammenarbeit aller Beteiligten angewiesen.

An unserer Schule werden im schulischen Alltag je nach Anlass unterschiedliche Beratungsformen praktiziert:

1. Alle Schülerinnen und Schüler werden von uns kontinuierlich hinsichtlich ihrer Lernentwicklung, ihres Arbeitsverhaltens und ihres Sozialverhaltens beraten. Bei Bedarf erhalten einzelne Schülerinnen und Schüler mit pädagogischen und psycho-sozialen Problemen besonders intensive Beratung und Unterstützung. Im Zusammenhang mit den Zeugnissen finden Einzelgespräche zur Erläuterung der Zensuren statt.

2. Bei der Schulanmeldung berät die Schulleitung die Eltern über eventuell notwendige Maßnahmen, die noch vor der Einschulung ergriffen werden sollten (z.B.Sprachfördermaßnahmen).

Eltern von „Kann-Kindern“ werden besonders ausführlich zum Thema Schulfähigkeit informiert.

3.Vor der Einschulung findet im Juni/Juli ein Informationsabend für die Eltern der Schulanfänger statt. Die Klassenlehrerinnen der künftigen ersten Klassen beraten die Eltern darüber, wie sie den Kindern den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule erleichtern können und informieren über die Gestaltung und Inhalte der ersten Schulwochen. Lehrkräfte informieren in den Kindergärten im Rahmen von Elternabenden zum Thema Schulfähigkeit. Kurz nach den Osterferien findet ein Informationsabend für die Eltern der Schulanfänger des übernächsten Schuljahres statt, bei dem das besondere Profil unserer Schule vorgestellt wird.

4.Im Rahmen regelmäßig stattfindender Klassenelternabende, an denen auf Wunsch der Eltern auch die Fachlehrer teilnehmen, tauschen sich Eltern und Lehrkräfte über aktuelle schulische Fragen aus.

Ebenfalls im Rahmen von Elternabenden informieren die Lehrkräfte die Eltern über die Zeugnisse und die Kriterien der Leistungsbeurteilung.

Die Erziehungsberechtigten der Viertklässler werden vor Ausgabe der Halbjahreszeugnisse zu Zeugnisgesprächen eingeladen. Die Eltern erhalten Entscheidungshilfen für die weitere Schullaufbahn der Kinder. Nach Absprache nehmen die Schülerinnen und Schüler an diesen Gesprächen teil. Nach der Bekanntgabe der Schullaufbahnempfehlung kann auf Wunsch der Eltern ein weiteres Beratungsgespräch stattfinden

5. Elternsprechtage finden Ende November für alle Klassen statt. Sie dienen dem gegenseitigen Austausch und der Beratung, was Schule und Elternhaus gemeinsam zu einer optimalen Lernentwicklung und Sozialintegration des Kindes beitragen können. Möglichst klare Zielvereinbarungen aller Beteiligten tragen wesentlich zum Erreichen guter Beratungsergebnisse bei.

Bei Bedarf vereinbaren Eltern und Lehrkräfte weitere individuelle Gesprächstermine.

6. Zum Thema Übergang von der Grundschule zu den weiterführenden Schulen und insbesondere zum Anforderungsprofil der verschiedenen Schulformen informieren Schulleiter und Schulleiterinnen weiterführender Schulen zu Beginn des vierten Schuljahres im Rahmen eines Elterninformationsabends.

Vertreter der Don-Bosco-Schule, des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum und der Marienschule informieren im Rahmen eines gemeinsam von der Bonifatius- und Elisabethschule veranstalteten Elternabends über die besonderen Angebote des katholischen Schulverbundes.

7. Am Beginn und am Ende eines Schuljahres sowie zu aktuellen Anlässen erhalten die Eltern Informationsschreiben. Je ein Exemplar wird im Sekretariat in einem Ordner „Elterninformationen“ abgelegt.

8. Zu Beginn des Schuljahres erhalten die Eltern eine schriftliche Übersicht über die Ferientermine.

9. In einem kollegialen Erfahrungsaustausch informieren und beraten sich die Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen von informellen Gesprächen, Arbeitsgruppen, Dienstbesprechungen und Fachkonferenzen gegenseitig in pädagogischen, curricularen, didaktischen und methodischen Fragen (vgl. „Zusammenarbeit im Kollegium“).

10. Die Klassenkonferenzen beraten über das Lernverhalten und das soziale Klima in den einzelnen Klassen.

Ab dem Schuljahr 2006/2007 und aufsteigend ab Klasse 1 treffen sich die Lehrkräfte einer Klasse regelmäßig zu pädagogischen Konferenzen, tauschen sich über die Lernentwicklung der einzelnen Schülerinnen und Schüler aus und entwickeln bei Bedarf Förderpläne für besonders leistungsstarke bzw. leistungsschwache Schüler.

11. Die Mitglieder der Gesamtkonferenz beraten über die Schulentwicklung.

12. Bei Bedarf kooperieren wir bei der Beratung mit Fachkräften außerschulischer Institutionen (Kinderärzte, Schulpsychologen, Jugendamt, kinderpsychologische Praxen, Erziehungsberatungsstellen des Landkreises und der Caritas).

Auch wenn sich mit Hilfe unseres schuleigenen Beratungskonzeptes sicher nicht alle Probleme des schulischen Alltags lösen lassen, trägt es jedoch zu einer optimalen Nutzung vorhandener Beratungsmöglichkeiten bei und bildet die Grundlage für die Reflexion und die Weiterentwicklung der alltäglichen Beratungsarbeit.