Zusammenarbeit mit Kindergärten

Seit 2006 arbeiten die Didrik-Pining- Schule und die Elisabethschule mit folgenden Einrichtungen auf der Grundlage von Kooperationsvereinbarungen zusammen:

  • Kindertagesstätte Pusteblume
  • Kindergarten Käthes Nest
  • Die Schmetterlinge e.V.
  • Kindertagesstätte St. Vinzenz
  • Kindertagesstätte Guter Hirt
  • Oberlinkindergarten

Den gesetzlichen Rahmen für unsere Zusammenarbeit bildet der Runderlass des MK vom 03.02.2004 „Die Arbeit in der Grundschule“ sowie der Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder vom 12.01.2005.

Grundsätzliche Überlegungen zur Zusammenarbeit

Kindergarten und Grundschule tragen gemeinsam Verantwortung für die Entwicklung, Begleitung und Förderung jedes einzelnen Kindes. Beide Institutionen erfüllen einen je spezifischen Bildungs- und Erziehungsauftrag. Dabei stellen sie sich auf die zunehmend heterogenen Voraussetzungen und Lebenslagen der Kinder ein und berücksichtigen ihre individuellen Entwicklungsvoraussetzungen. Um den für die Kinder mit Eintritt in die Grundschule beginnenden neuen Lebensabschnitt optimal zu gestalten, ist eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kindergarten, Eltern und Grundschule unerlässlich. Die Beteiligten verstehen sich dabei als gleichberechtigte Partner, die ihre jeweiligen Kompetenzen einbringen. Entscheidend für eine gelingende Kooperation ist ein gemeinsames Grundverständnis von Bildung und Erziehung.

Es gab in der Vergangenheit bereits vielfältige Formen der Zusammenarbeit zwischen den Kindergärten und Grundschulen. Diese wollen wir in Zukunft noch um weitere ergänzen, wobei alle Vorhaben gemeinsam geplant, gestaltet und reflektiert werden. Unsere Kooperation wird wesentlich von der verantwotungsvollen Wahrnehmung der jeweiligen pädagogischen Spielräume und dem Engagement der Beteiligten vor Ort getragen. Die Transparenz der gesamten Bildungs- und Erziehungsarbeit ist uns ein besonderes Anliegen.

Unsere Vereinbarungen zur Zusammenarbeit

  • Es findet ein regelmäßiger Dialog zur Erkundung der Besonderheiten der verschiedenen Einrichtungen statt.
  • Wir tauschen uns regelmäßig über spezifische Arbeitskonzepte, Arbeitsformen und Arbeitsmaterialien aus.
  • Grundschullehrkräfte und Erzieherinnen hospitieren im Kindergarten bzw. in der Grundschule.
  • Die künftigen Schulanfänger erhalten unter Berücksichtigung der jeweiligen individuellen Entwicklung im letzten Jahr vor der Einschulung vielseitige Möglichkeiten zur Vorbereitung auf den Übergang. Dazu gehören u.a. die Erkundung der Schulgebäude z.B. in Form einer Rallye und die Teilnahme am Unterricht.
  • Grundschullehrkräfte und Erzieherinnen tauschen sich über ihre Vorstellungen von Schulfähigkeit sowie über die individuell erreichten Lernstände der Kinder aus. Auf dieser Grundlage gestaltet die Grundschule ihren Anfangsunterricht.
  • Elternabende und Elterngespräche zum Thema Schulanfang werden gemeinsam geplant, durchgeführt und ausgewertet.
  • Ein gemeinsames Faltblatt informiert die Eltern zum Thema Schulanfang.
  • Es finden gemeinsame Vortragsveranstaltungen für Eltern, Erzieherinnen und Lehrkräfte statt.
  • Zu besonderen Veranstaltungen wie z.B. Sommerfest, Sportfest oder Schulfest werden Kinder, Eltern, Erzieherinnen und Lehrerinnen der anderen Einrichtungen eingeladen.
  • Wir unterstützen aktiv eine Vernetzung verschiedener am Übergang Kindergarten/Grundschule beteiligter Einrichtungen: Kindertagesstätten, Schulen, Jugendamt, Jugendärztlicher Dienst des Gesundheitsamtes, Kirchengemeinden, Vereine
  • und Verbände.
  • Unsere konkreten Vorhaben fassen wir jährlich in einem Kooperationskalender zusammen.
  • Wir evaluieren regelmäßig unsere zusammenarbeit. Unsere Vereinbarungen werden bei Bedarf verändert und weiterentwickelt.